Diese Serie ist in gewisser Weise eine Fortführung meiner Diplomarbeit „Märchen. Mythen. Archetypen“, die ich im Sommer 2015 mit Auszeichung abgeschlossen habe.

Die Geschichte von Pandora stammt aus der griechischen Mythologie. Demnach wies Zeus Pandora einst an, den Menschen eine Büchse zu schenken und ihnen mitzuteilen, dass sie unter keinen Umständen geöffnet werden dürfe. Doch sogleich nach ihrer Heirat öffnete Pandora aus Neugier die Büchse. Daraufhin entwichen aus ihr alle Laster und Untugenden. Von diesem Zeitpunkt an eroberte das Schlechte die Welt. Zuvor hatte die Menschheit keine Übel, Mühen oder Krankheiten und auch den Tod nicht gekannt. Doch auch die Hoffnung kam dadurch auf die Welt.

Ist die Hoffnung nun etwas Gutes oder nicht?

Nach Nietzsches Interpretation ist die Hoffnung in Wahrheit das größte aller Übel, denn Zeus wollte, dass der Mensch, auch wenn er noch so sehr durch die anderen Übel gequält wird, doch am Leben festhält und somit die Qual der Menschen verlängert.

Ich persönlich teile Nietsches Pessimismus nicht…

(Quelle u.a.: Wikipedia)

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